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LIVE: So will Bayern-Trainer Kovac aus der Krise

Der FC Bayern wartet seit vier Pflichtspielen auf einen Sieg. Trainer Niko Kovac will mit seinem Team im Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg am Samstag die Wende schaffen. (Bundesliga: VfL Wolfsburg - FC Bayern ab 15.30 Uhr im LIVETICKER)

Der Druck auf den Nachfolger von Jupp Heynckes stieg vor der Länderspielpause. Präsident Uli Hoeneß gab dem Coach Rückendeckung ("Werde Kovac verteidigen bis aufs Blut").

Im Anschluss an Kovac' Pressekonferenz werden sich am Freitag an der Säbener Straße auch Hoeneß, Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge und Sportdirektor Hasan Salihamidzic vor dem richtungsweisenden Duell äußern (ab 12 Uhr im LIVETICKER).

Kovac' Pressekonferenz im LIVETICKER:

+++ Kovac liest nichts +++

"Ich habe wirklich nichts gelesen und mir geht es gut. Ich weiß nicht, was sie geschrieben haben, ich gehe davon aus, nur Gutes", sagt Kovac.

+++ Kovac beschwört das "Quäntchen" +++

"In dem Bereich, in dem wir vor der Saison gearbeitet haben, im Gegenpressing, sind wir super. Unsere Angriffsmuster greifen. Nur das Quäntchen fehlt. Wir haben uns ja Chancen erspielt, nur der Ball muss ins Tor. Vielleicht müssen die Torhüter der Gegner wieder ein bisschen schlechter sein, dann klappt das auch wieder", sagt Kovac.

+++ Kovac über sein Konzept +++

"Wenn alles läuft, ist alles super. Wenn nicht, sind die Konzepte plötzlich nichts mehr. Man muss das sachlich behandeln. Die Interpretation ist immer der springende Punkt", sagt Kovac.

+++ Kovac über Rotation +++

"Wir müssten mal einen Punkt hinter die Rotation setzen. Schauen Sie doch mal die Mannschaften an, die international spielen: Alle rotieren. Es geht einfach nicht, jeden dritten Tag sechs Wochen hintereinander nicht. Es geht nicht! Und wenn mir jemand etwas anderes erzählen will, hat er den Job des Fußballers nicht verstanden. Die Rotation wird es weiter geben. In welcher Form, werden wir sehen", sagt Kovac.

+++ Kovac über eventuelle mentale Probleme +++

"Das Leben besteht aus Misserfolg und Erfolg. Erfolg ist natürlich wichtig fürs Selbstvertrauen. In den letzten Tagen haben wir auch mit der kleinen Gruppe sehr gut trainiert. Und die Stimmung ist wirklich sehr, sehr gut. Es ist nicht richtig, dass gegen Ajax der ein oder andere nicht zurückgelaufen ist. Wir haben es nicht geschafft, als Einheit auf den Platz zu bringen", sagt Kovac.

+++ Kovac über die PK der Bayern-Bosse +++

"Nachher um 12 Uhr wird es sicher sehr interessant werden. Wir lassen uns da alle mal überraschen", sagt Kovac. "Mit Interpretationen ist es so eine Sache. Das ist wie in der Schule. Mal treffen sie zu, mal nicht."

+++ Kovac über "gute Ansätze" +++

"Gegen Gladbach waren auch gute Ansätze da. Leider geht der Ball momentan nicht ins Tor. Wir werden nicht alles hinterfragen und auf links drehen. Wir brauchen das Quäntchen Glück. Wenn wir das haben, werden wir auch wieder erfolgreich sein", sagt Kovac.

+++ Kovac über die Mannschaft +++

"Fakt ist, dass die Ergebnisse nicht stimmen. Die letzten vier Spiele sind nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. In den letzten vier Spielen waren die Chancen genauso hoch, wie in den ersten sieben Spielen. Mit dem Unterschied, dass wir sie nicht gemacht haben. Die Chancen der Gegner waren auch nicht höher. Nur die Ergebnisse haben sich verändert. Die Stimmung in der Mannschaft ist positiv. Die Arbeitsatmosphäre ist sehr gut", sagt Kovac.

+++ Kovac nimmt Platz +++

"Erstmal möchte ich alle begrüßen, es wirklich sehr viele da", sagt Kovac und spricht über Wolfsburg: "Das wird ein sehr interessantes und schwieriges Spiel für uns."

+++ Großer Andrang +++

Der Presseraum an der Säbener Straße ist bis auf den letzten Platz besetzt. Der große Andrang lässt sich auch mit der für 12 Uhr angesetzten Presserunde der Bayern-Bosse erklären. In Kürze spricht aber zunächst Kovac.

+++ Robben verbreitet Zuversicht +++

Arjen Robben warnt angesichts der momentanen Durststrecke vor Aktionismus. "Wir im Verein müssen ruhig bleiben und die Dinge ansprechen, die wir verbessern müssen. Wenn wir uns zu viele Gedanken und Stress machen, geht es in die falsche Richtung. Wenn man die letzten Spiele größer macht, als sie sind, redet man sich selbst in eine Krise", sagte Robben dem kicker.

Der Offensiv-Star ist "der festen Überzeugung, dass es nur um Kleinigkeiten geht. Wir brauchen einen Sieg, dann sieht es anders aus". Man müsse versuchen, "frei im Kopf zu sein und miteinander Spaß zu haben".

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